Bentley Supersports Design Theme by Mulliner: Wenn der Fahrer zum Mittelpunkt von allem wird

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Bentley Supersports Design Theme by Mulliner: Wenn der Fahrer zum Mittelpunkt von allem wird

Veröffentlicht am 1 Juli 2026

Ein Farbverlauf, der dem Fahrer folgt

Es gibt Designdetails, die nur der Optik dienen, und es gibt Designdetails, die eine bestimmte Botschaft vermitteln. Der im Rahmen des „Design Theme by Mulliner“ von Bentley eingeführte Farbverlauf gehört zur zweiten Kategorie. Zum ersten Mal in der Geschichte der Marke verläuft ein Farbverlauf weder von vorne nach hinten noch vom Dach zur Schwelle, sondern von einer Seite des Fahrzeugs zur anderen: Ein kräftiger Akzentton definiert die Fahrerseite und geht nahtlos über die Karosserie hinweg in einen dunkleren Farbton auf der gegenüberliegenden Seite über. Ein einzelner, außermittiger Akzentstreifen folgt derselben Logik und verläuft über die gesamte Länge des Fahrzeugs, ausgerichtet auf den Fahrersitz statt auf die Mittellinie des Fahrzeugs. Die Absicht ist bewusst und eindeutig. Der Supersports ist ein zweisitziges, fahrerorientiertes Fahrzeug, und diese Ausführung macht diese Hierarchie schon von weitem sichtbar. Entscheidend ist, dass das Thema stets auf den Fahrer ausgerichtet bleibt, unabhängig davon, ob das Fahrzeug für Links- oder Rechtslenkung konfiguriert ist – das Design passt sich der Person hinter dem Lenkrad an, nicht den Konventionen. Zu den abschließenden Details gehören eine „8“ am Kühlergrill sowie ein Akzentstreifen an den Carbon-Diffusoren, den Kotflügelkanten und den Schwellen, die ein Exterieur vervollständigen, das eher zweckmäßig als rein dekorativ wirkt.

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Drei Themen, drei unterschiedliche Persönlichkeiten

Das Design-Thema von Mulliner wird in drei sorgfältig zusammengestellten Ausstattungsvarianten angeboten, von denen jede sowohl im Exterieur als auch im Interieur ihren eigenen Charakter trägt. „Dragon“ kombiniert einen Farbverlauf von „Dragon Red“ zu „Black Crystal“ am Exterieur mit einem Interieur in „Hotspur“ und „Beluga“ – die emotionalste der drei Varianten, deren Wärme und Kontrast die Leistungsorientierung des Fahrzeugs unterstreichen. „Electric“ verfolgt einen raffinierteren Ansatz: Außen verschmilzt „Electric Blue“ mit „Dark Sapphire“, während im Innenraum ein leuchtendes „Klein Blue“ auf „Imperial Blue“ trifft – eine Kombination, die es schafft, gleichzeitig zurückhaltend und lebendig zu wirken. „Brodgar“ bietet eine zeitgemäße Alternative: Außen verläuft „Pale Brodgar“ in ein tieferes „Brodgar“ über, im Innenraum ergänzt durch „Camel“ und „Beluga“ – kühler, ruhiger und nicht weniger durchdacht als seine dramatischeren Geschwister. Jedes Design-Thema wurde von Bentleys eigenen Designern kuratiert und nicht einfach aus einem Konfigurator zusammengestellt, was den Spezifikationen eine Kohärenz verleiht, die maßgeschneiderten Kombinationen manchmal fehlen kann. Kunden, die über die drei definierten Optionen hinausgehen möchten, können sich an ihren Bentley-Händler wenden; Mulliner steht zur Verfügung, um weitere Möglichkeiten auszuloten – ein Hinweis darauf, dass das „Design Theme by Mulliner“ den kühnsten Standardausdruck der Individualität des Supersports darstellt, nicht deren äußerste Grenze.

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Ein Interieur, das um einen einzigen Sitz herum gestaltet ist

Steigt man ein, vertieft sich die fahrerorientierte Philosophie noch weiter. Der Innenraum des Supersports war schon immer eher auf Fahrspaß als auf Komfort ausgelegt, und das „Design Theme by Mulliner“ überträgt diese Logik auf die Materialsprache des Interieurs. Die zweifarbige Gestaltung spiegelt den asymmetrischen Farbverlauf des Exterieurs wider: Die hellere Farbe umgibt den Fahrer, während der dunklere Farbton der Beifahrerseite vorbehalten ist – eine visuelle Erklärung in Leder und Ziernähten, wo die Prioritäten des Fahrzeugs liegen. Die Voll-Lederausstattung umfasst die Türverkleidungen und Sitze, die beide mit einem einzigartigen, speziell für dieses Modell entwickelten Supersports-Perforationsmuster versehen sind. Der kontrastfarbene Schalthebel ist auf den Fahrersitz abgestimmt, wobei sich die Kontrastnähte bis zum Armaturenbrett und zu den Kopfstützen fortsetzen – so wird sichergestellt, dass kein Detail im Blickfeld des Fahrers der Logik des Ganzen widerspricht. Es ist ein Innenraum, der aufmerksames Betrachten belohnt, ohne es zu erzwingen – ein Innenraum, dessen durchdachte Details sich nach und nach offenbaren, anstatt sich auf einmal in den Vordergrund zu drängen.

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Goodwood und die Bedeutung von Exklusivität

Das Design-Thema von Mulliner feiert sein öffentliches Debüt beim diesjährigen Goodwood Festival of Speed, wo es als eines von drei speziell lackierten Mulliner-Fahrzeugen am Bentley-Stand zu sehen sein wird – diagonal gegenüber dem Goodwood House, in einem Umfeld, das seit langem als eines der anspruchsvollsten Publikums in der Automobilwelt gilt. Die Premiere folgt auf die früheren Einführungsspezifikationen des Supersports, die Design-Themen „Level One“ und „Level Two“, die dreifarbige Innenausstattungen, perforierte Dinamica-Polster, Kontraststickereien und Optionen für Zierstreifen in fünf Farbspezifikationen namens „Skies“, „Meteorite“, „Daybreak“, „Snowstorm“ und „Nightfall“ einführten. „Design Theme by Mulliner“ steht über beiden als die kühnste und exklusivste Spezifikation, die Supersports-Kunden zur Verfügung steht – eine Stufe, die nicht durch zusätzliche Technologie oder Leistungssteigerungen definiert wird, sondern durch die Tiefe ihrer gestalterischen Handschrift. In einer Zeit, in der Personalisierung zunehmend die Auswahl aus vorkonfigurierten digitalen Menüs bedeutet, hat eine Ausstattungsvariante, bei der Bentleys eigene Designer die Entscheidungen getroffen, diese mit Überzeugung umgesetzt und das Ergebnis dann als vollständiges, durchdachtes Gesamtwerk präsentiert haben, etwas still Radikales an sich. Beim Supersports stand schon immer der Fahrer im Mittelpunkt. Das „Design Theme by Mulliner“ sorgt dafür, dass diese Aussage einfach nicht zu übersehen ist.

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